Modefarbe 2022: Lila

Farben unterliegen der aktuellen Mode – mal sind sie in, mal out. In diesem Jahr 2022 ist Violett / Flieder absolut en vogue. Dazu braucht es auch den passenden Schmuck – zum Beispiel diesen Statementring aus geschwärztem Sterlingsilber mit ausdrucksvollem, farblich changierendem Amethyst.

Urgestein

Ein hartes Stück, dieser braune Rohdiamant! Ein anderes Kaliber als seine glitzernden, hellen, Funken sprühenden Geschwister. Dieser hier vermittelt ungeschliffene Kraft und Widerstandsfähigkeit in edlem Gewand, ein echtes Stück Urgestein.

 

Wie will ich in der Welt sein?

Achtsamkeit gegenüber allem

Wenn ich mit offenen Augen und offenem Herzen durch die Welt gehe, beachte ich mich selbst, mein menschliches Gegenüber, meine Katze, den Frosch… und die Fliege, die er sich schnappt.
Die Natur hat ihre Überlebensregeln, jedes Lebewesen seinen Lebenswillen. Das ist natürlich.

Krieg ist es nicht.

Gletscherwasser-Grün

… So wie ein vom Gletscher gespeister See leuchtet ein grüner Turmalin oder „Verdelith“ – ein Grün, um darin zu versinken. Gegossenes Silber passt zum rauem Zauber der norwegischen Landschaft.

Blau und Goldgelb…

Blau und goldgelb bilden eine unschlagbare Kombination. So hoffe ich jedenfalls in diesen Zeiten.
Und das urtümliche Silber-Oberfläche wirkt ähnlich ehrwürdig wie die Holzfassade des Hauses, die ich im bezaubernden südnorwegischen Hafenstädtchen Kragerø gefunden habe.

Regenbogenfarben

Opale faszinieren mich, sie sind für mich mit ihrem Regenbogen-Farbspiel traumhaft schön. Und sie erinnern mich an den Regenbogen, den ich bei der Überfahrt zu den Lofoten nicht aus den Augen lassen konnte.

Träume wahr werden lassen

Träume werden wahr…

wenn ich ins Handeln komme. Aber es braucht die Träume, damit mein Handeln eine Richtung bekommt.
Meine Schmuckstücke sind Wirklichkeit gewordene Träume… ein schöner Gedanke.

Eine knifflige Angelegenheit

Geduld und Beharrlichkeit…

Ich mag auffällige Ringe. Dabei stellt das Einpassen der Fassung in die Ringschiene eine besondere Herausforderung dar. Mit meinen handwerklichen Möglichkeiten bedeutet das einen längeren Prozess: Ganz genau hinschauen, feilen, anhalten, Lücken registrieren… Die Regel vor dem Löten: „It doesn’t fit right, if you still see the light.“ – Wenn durch die zukünftige Lötnaht noch ein Lichtstrahl dringt, ist sie noch zu weit, und der Versuch, sie zu schließen wird vermutlich misslingen.

Also noch eine Runde: Hinschauen, feilen, anhalten…

Wenn es dann endlich passt und die Fassung fest sitzt, werde ich durch ein Hochgefühl belohnt, das die Mühe mehr als aufwiegt.


Organischer Designprozess

Was stelle ich mir darunter vor?

Mich reizt im Arbeitsprozess das offene Ergebnis. Zu Beginn habe ich keine feste Vorstellung, wie das fertige Stück sein wird. Ich betrachte das Metall, Steine, Formen, Farben und lasse sie auf mich wirken. Manchmal schiebe ich das Projekt wieder weg und nehme mir ein anderes vor.

Entscheidung: Wird das Stück klassisch-symmetrisch oder „organisch“? Zur Zeit reizt mich eher der organische Prozess… Ich sehe ein glattes Stück Metall und bin neugierig zu sehen, wie es sich verändert, eigene Strukturen ausbildet, von mir geleitet, aber ergebnisoffen. Es entstehen natürliche Formen… manchmal sperren sie sich der weiteren Verarbeitung, dann heißt es: einschmelzen und von vorne beginnen.

Mit etwas Glück halte ich dann etwas in der Hand, in dem ich das zukünftige Schmuckstück erkenne. Und es wirkt, als hätte ich es gerade eben aus dem im Magmastom eines Vulkans herausgefischt.