Kleine Edelsteinkunde: Spinell

Der  Name „Spinell“ leitet sich einer Interpretation nach vom altgriechischen „spinnos“ = Funkeln her.
Eine andere Herleitung verweist auf das altrömische Wort „spina“ oder „spinus“ = Dorn, das sich auf die harten, kleinen Kristalloktaeder beziehen könnte.

Die Kristallform ist vorwiegend oktaedrisch (8 Seiten) oder kubisch (Würfel); chemisch ist der Spinell ein Magnesium-Aluminat.

Reiner Spinell ist farblos, durch eingelagerte Metallionen wie Eisen, Chrom, Zink, Cobalt oder Mangan kommt er in verschiedenen Farbvarietäten vor: rot, orange, gelb, grün, blau, violett, braun, schwarz. Aufgrund seiner hohen Härte (Mohshärte 8) zählt er zu den besonders wertvollen „Edelsteinen“.

Im Mittelalter wurden rote Steine zusammengefasst unter der Bezeichnung „Karfunkel“. Erst ab ca. 1800 war man in der Lage, roten Spinell und Rubin chemisch voneinander zu unterscheiden.

(Quelle: Wikipedia)