Zirkon ist ein natürliches Mineral, chemisch ein Zirkonsilikat (ZrSiO2). In reiner Form, die selten vorkommt, ist er farblos bis weiß. Durch Fremdbeimengungen anderer Elemente entstehen farbige – graue, rot-/rotbraune, seltener gelbe, grüne oder blaue – Kristalle. Infolge seines diamantähnlichen Glanzes wird Zirkon gerne als Ersatz für Diamanten verwendet.
Blaue Zirkone kommen natürlich in Kambodscha vor (Ratanakiri) oder werden aus andersfarbigen Zirkonen durch Glühen bei reduzierenden Bedingungen erzeugt.

Der Name Zirkon stammt vom arabischen oder persische “zargun” für “Zinnober” oder “goldfarben”. Die Griechen kannten den Stein unter der Bezeichnung “Hyazinth” (von “hyakinthos” = “Jüngling”); erwähnt wird er schon um 300 ac.
Zirkon ist ein weltweit verbreitetes Mineral; es gehört zu den frühesten Mineralbildungen der Erde und des Mondes (siehe auch Altersbestimmung). Die ältesten bekannten Zirkonkristalle haben ein Alter von bis zu 4,4 Milliarden Jahren.

Zirkon ist nicht zu verwechseln mit dem synthetisch hergestellten, wertlosen Zirkonia (chemisch: ZrO2), der ebenfalls in der Schmuckherstellung verwendet wird.

(Quelle: wikipedia.de)

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